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Gilde 2014

Ein Stück Großenbroder Geschichte: Die Ole Gill von 1771

Wie jedes Jahr findet am ersten Montag nach dem Johannifest (24. Juni) das traditionelle Gildefest der Großenbroder Ole Gill von 1771 statt. Zur Einstimmung auf diesen Tag möchten wir Euch die Gilde, ihre Geschichte und das große Fest einmal näher vorstellen.

Eine echte Institution: Die Ole Gill von 1771

Der Begriff der Gilde stammt aus dem Mittelalter und bezeichnet einen Zusammenschluss von Bürgern einer Gemeinde zum Schutz und zur Förderung gemeinsamer Interessen, ähnlich den Zünften oder den Genossenschaften. Gilden vertraten die Interessen der Bürger vor den Obrigkeiten und sicherten ihren Mitgliedern Hilfe in Notlagen. Die Zusammenschlüsse waren ein Ort der Verbundenheit und der Gesellschaft.

Die „Not-, Sterbe- und Brandgilde“ Großenbrode wurde am 5. April 1771 gegründet. Mehrere Dokumente deuten allerdings darauf hin, dass es sich um einen deutlich älteren Zusammenschluss handelt. Die Gründung 1771 war somit wohl keine Erstgründung sondern nur eine Art Neugründung.

Das Zusammenhörigkeitsgefühl der Großenbroder Gildenmitglieder ist seit jeher sehr stark. Das symbolisiert das alte Versprechen der Gilde „Einer für Alle, Alle für Einen!“. Das gilt heute wie damals.

Das Gildenfest und Vogelschießen

Mo. 29. Juni 2015, ganztägig

Bereits vor dem großen Fest am Montag treffen sich die Gildenbrüder und Gildenschwestern traditionell zum gemeinsamen Grünschneiden und Girlandenbinden am Samstag sowie dem Herrichten des Gillhuus (auf dem Sportplatz in der Strandstraße) und dem Vogelrichten am Sonntag.

Am Montag, den 29. Juli, findet dann das traditionelle Vogelschießen der Olen Gill von 1771 statt. Und der Tag beginnt früh. Ab 5 Uhr marschiert die Gildekapelle Heinz Överdieck zum Wecken der Gildebrüder und Gildenschwestern durch das Dorf.

Um 7 Uhr trifft sich die Gemeinschaft am Gillhuus ein, um von dort aus den amtierenden Gildekönig zu Hause abzuholen. Nach einem zünftigen Frühstück im Gillhuus geht es anschließend im großen Festumzug zum Ehrendenkmal auf den Dorfanger um den Kranz niederzulegen.

Um 14 Uhr heißt es dann: Feuer frei auf den auf einer Stange befestigten hölzernen Vogel. Wer wird den Vogel abschießen und neuer Gildenkönig? Wann er zu Boden geht, kann man nur ahnen… der Erfahrung nach allerdings meist gegen 20 Uhr.

Die Gilde freut sich, wie jedes Jahr, über neugierige Zuschauer und zahlreiche Applausspender, die ihr Gildefest begleiten und den Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Und wir freuen uns schon sehr auf dieses echte Stück Großenbroder Tradition!

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