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Hajo Neiser und Stefan Tischer: Rinderzüchter

Für ihre Rinderzucht und die Eigenvermarktung ihres Biorindfleischs finden Hajo Neiser und Stefan Tischer in Klaustorf samt Umgebung die besten Voraussetzungen. Auf den Salzwiesen an der Ostsee entwickeln sich die eigentlich in den schottischen Highlands beheimateten Belted und Dun Galloways prächtig. Die Nachfrage nach dem Rindfleisch ist groß und der Hofverkauf am Herrenhaus Klaustorf ein beliebter Treffpunkt für qualitäts- und gesundheitsbewusste Genießer.

„Hof Paradies“ steht auf einem großen Findling an der Auffahrt zum ehemaligen Gutshaus Klaustorf. Den Namen haben die Besitzer Stefan Tischer und Hajo Neiser mit Bedacht gewählt, denn Mensch und Tier, ihre meist um die 85 Tiere starke Herde an Belted und Dun Galloways, leben hier in Einklang mit der Natur.

„Wir wohnen in einer Umgebung, wo andere Urlaub machen. Natürlich muss man die Ruhe und Beschaulichkeit mögen, aber wir haben eine sehr hohe Lebensqualität. Für mich ist es das Höchste, nach einer Sechs-Tage-Woche in aller Ruhe auf meiner Terrasse zu sitzen und einfach abzuschalten.“

Hajo Neiser über das Leben inmitten der ostholsteinischen Idylle

Für ihn ist es gut zu wissen, dass man in der Ostsee angeln könnte – rund um Großenbrode lassen sich Dorsche, Meerforellen, Hornhechte, Aale und verschiedene Plattfische fangen – aber dafür reicht die Zeit meist nur im Skandinavien-Urlaub.

Doch nicht nur der Hof mit seinem weißen Gutshaus ist paradiesisch. Er liegt wenige Meter von Großenbrodes höchster Stelle am Klaustorfer Turm mit seinem spektakulären Rundum-Blick entfernt. Über die weiten Felder hinweg sieht man, wie die Ostsee Großenbrode beidseitig umfängt, dazwischen erkennt man durch Bäume die Fehmarnsundbrücke.

Auch die Galloways leben mit Meerblick. Sie weiden westlich von Heiligenhafen direkt an der Ostsee.

„Wir können die Tiere dort so halten, wie sie es von Schottland gewohnt sind. Galloways ernähren sich von Mischvegetation, sie brauchen nicht nur fettes grünes Gras. Sie sind winterhart und robust, das heißt, sie müssen das ganze Jahr nicht in den Stall.“

Dass sich die natürliche Ernährung und ganzjähriger Auslauf positiv auf die Fleischqualität auswirken, kann man sich leicht vorstellen.

„Unsere Tiere erreichen ihre Schlachtreife erst mit drei Jahren“, erläutert Hajo Neiser. „Sie bekommen nur Heu oder Silage als Zusatzfutter, kein Mastfutter.“ Das Ergebnis ist hochwertiges Biofleisch, reich an ungesättigten Fettsäuren (Omega 3), an den Vitaminen A, B, E, an Biotin und Folsäure sowie an Calcium, Eisen und Magnesium. Alle Wurstprodukte sind aus 100 Prozent Galloway-Fleisch und gluten- und laktosefrei.

Unter der Marke „Galloway‘s Best“ vermarktet Hajo Neiser das vakuumverpackte Biofleisch von den Galloway-Rindern, die sein Partner Stefan Tischer züchtet, seit mittlerweile rund zehn Jahren auf zwei Märkten sowie im eigenen Hofverkauf – mit diesem Konzept waren sie die ersten in der Region.

„Als Selbstvermarkter haben wir nicht immer alles vorrätig. Wir fahren ja nicht zum Großmarkt und kaufen Steaks nach. Ich kann nur das verkaufen, was ich habe.“

Seine Stammkunden wissen das jedoch zu schätzen. „Meine Kunden möchten sich in erster Linie etwas Besonderes gönnen und sich gesund ernähren.“ Vergleichbar mit jenen Verbrauchern, die auf anderen Höfen in der Region ihr Obst und Gemüse direkt beim Erzeuger kaufen. Keine Überraschung, dass sich viele Urlauber von dieser Qualität auch gerne ein Stückchen mit nach Hause nehmen.

Galloway´s Best

Lindenstr. 17
23775 Klaustorf
0170-4979678
www.beltedgalloways.de

Hofverkauf: Samstag 16 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Wochenmarkt Neustadt/Holstein (Freitag)
Wochenmarkt Lübeck/Brink (Samstag)

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