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Historie

Großenbrode – Seeheilbad an der Vogelfluglinie

Der Name des Ortes entwickelte sich aus dem wendischen „Brody“ und bedeutet Furt, also die durchfahrbare Stelle eines Gewässers. Die Halbinsel Großenbrode, auf dem nordöstlichen Landzipfel Wagriens, war von jeher Übergang nach Fehmarn; auf unserem Festland hat die berühmte Fehmarn-Sundbrücke seit 1963 ihre Pfeiler verankert. Davor bestand eine regelmäßige Fährverbindung.

Auffallend in der Anlage des Dorfes Großenbrode ist der Dorfplatz und das typische Bild eines „wendischen Rechtecks“

Chronik

1249

Zusammen mit dem benachbarten Lütjenbrode wurde das Dorf Großenbrode erstmals urkundlich genannt. Auch die Kirche wird hier bereits erwähnt.

1640

Großenbrode wird zum adligen Gut erklärt.

1858 / 59

Die Schanze (Deich) ins Dorf wird gebaut. Sie löst die bis dahin vorhandene Brücke über die namensgebende Furt am Dorfeingang ab.

1866 / 67

Schleswig-Holstein wird preußische Provinz. Großenbrode kommt zum Kreis Oldenburg.

1913 / 14

Anfänge des Fremdenverkehrs: Am Strand gibt es drei grüne Badekarren. Die Gäste kommen überwiegend aus Hamburg.

1951

Vorläufer der Vogelfluglinie: Die Deutsche Bundesbahn und die Dänische Staatsbahn schließen ein Abkommen über eine Fährverbindung Gedser (Insel Falster DK) – Großenbrode-Kai.
Großenbrode wird damit internationaler Fährhafen. Auch nach Fehmarn wird mit der Fähre von Großenbrode aus übergesetzt.

1953

Das DB-Fährschiff „Deutschland“ nimmt seinen Betrieb auf.

1954

Vom Großenbroder Kai verkehren D-Zug Paare mit Direktverbindungen u.a. nach Kopenhagen, Amsterdam, Wien und Split. Außerdem verkehren drei Fähren.

1959

Verlegung einer Bundeswehreinheit (Luftwaffe) nach Großenbrode.

1963

Eröffnung der Vogelfluglinie: Die Fehmarnsundbrücke ist fertiggestellt. Die Fähre über den Sund hat damit ausgedient. Die Fährverbindung Großenbrode/Gedser wurde nach Puttgarden(Fehmarn)/Rødby verlegt.

1966

Anerkennung Großenbrodes als Ostseebad. Beginn der Bebauung des Südstrandes.

1979

Eröffnung der Seebrücke, die 330 Meter in die Ostsee ragt.

1986

Großenbrode wird Ostseeheilbad.

1988

Fertigstellung des Kurmittelhauses am Südstrand.

1995

Auflösung der Marineküstendienstschule
Das freigewordene Areal ermöglicht die Verlängerung der Promenade um 500 m, diese schließt sich nun an die 1.000 m lange Seemole an.

1996

Eröffnung des Radweges von Großenbrode nach Heiligenhafen.

1998

Waldanpflanzung im Bereich des ehemaligen Marinegeländes: Über 300.000 heimische Sträucher und Laubbäume wurden gepflanzt, später kommen Streuobstwiesen mit 150 Hochstammobstbäumen hinzu.

1999

Der Kai erhält eine Promenade.

2000

Südstrand-Promenade wird umgestaltet. Luftwaffenstandort wird aufgelöst. Kasernen werden abgerissen. Zukünftig soll dort eine Ferienhaus-Anlage entstehen.

2004

Strandaufspülung.

2010

Spielschiff am Strand wird errichtet. Aktiv-Point (Mehrgenerationenplatz) hinter dem Kurmittelcentrum wird erröffnet.

2013

Eröffnung Natur-Erlebnis-Pfad am Wald

2014

Errichtung von 6 Holzbuhnen am Südstrand

Bildnachweis: Bildband „Großenbrode Bilder erzählen Geschichte“, erschienen im Geiger-Verlag 2007, Layout: Brigitte Nießling

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