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Kunstschmied Peter Schröder

Peter Schröder: Künstler

Peter Schröder war Maschinenbauingenieur und kunsthandwerklicher Schmied, bevor er sich mehr und mehr zum Künstler entwickelte. Auf einem der für die Region so typischen historischen Landgüter hat er den perfekten Platz zum Arbeiten und Leben für sich entdeckt. Inspirationen – und auch viele Komponenten – für seine Skulpturen und Objekte findet er auf Wanderungen und Radtouren durch die Landschaften seiner Wahlheimat unweit des kleinen Orts Neukirchen.

Die Werkstatt ist sein Allerheiligstes. Untergebracht in einem Nebengebäude des Guts, das bis heute ein landwirtschaft­licher Betrieb ist, besteht sie aus meh­reren Räumen. Im ersten sammelt Peter Schröder die verschiedensten Materialien: Eisen, alte Kupferschindeln von Kirchen­dächern, Messing. Auch das, was er an Stränden und auf Feldwegen findet oder was ihm an Besonderheiten angeboten wird – aus alten Scheunen oder Abbrü­chen. Am Zeichenbrett entwirft er seine Objekte oder arbeitet die Wünsche und Vorschläge seiner Kunden aus, meist Kompositionen aus verschiedenen Ma­terialien. Ein Panoramafenster gibt dabei den Blick auf die Hofanlage mit uralten Bäumen und weiten Rasenflächen frei, auf denen einige seiner Arbeiten stehen.

„Die Jahreszeiten erlebe ich hier sehr unmittelbar“

Die wechselnden Farben, das sich permanent wandelnde Licht, im Winter den Schnee, der auf dem Hof kaum geräumt wird.

Im Raum nebenan befindet sich die Schmiede mit Werkzeugen und gro­ßem Feuer, in dem er die Metalle für seine Kunstwerke zum Glühen bringt. Nicht alle Metallarbeiten gehen durchs Feuer. Manche Werkstoffe, zum Bei­spiel Messing oder auch die antiken Kupferschindeln, sind dazu viel zu empfindlich – sie werden höchstens erwärmt und verformt. Diese Seite der Werkstatt eröffnet Peter Schröder zwischen Bäumen den Blick auf weite Felder. In gewisser Weise spiegeln seine Werke den Charakter der Landschaft wider.

„Die Abgeschiedenheit, die Ruhe und die Natur, die uns hier umgeben, sind Grundvoraussetzungen für meine kreative Arbeit“

Und natürlich seine Streifzüge durch die Region, die er zu Fuß oder per Rad ge­ meinsam mit seiner Frau unternimmt. Sie führen zum Beispiel an die Strände und Steilküsten von Süssau bis Großenbrode, durch den dortigen Natur­Erlebnispfad sowie durch Felder und Wiesen der ganzen Ostseespitze. Ein Ort, an dem die beiden ihre Touren besonders gern abschließen, ist das Kaiende am Binnen­see in Großenbrode. Denn nach einem erfüllten Tag lässt sich hier wunderbar der Sonnenuntergang beobachten.

Im Anschluss geht es dann zurück, im Gepäck meistens Treibgut, Steine, Wurzeln, Hölzer, die er zu individuellen Kunstwerken verarbeitet.

„Vor dem Ma­terial, das ich in der Natur finde, habe ich unheimlich viel Respekt. Mein Wunsch ist, das Be­sondere daran ins Blickfeld zu rücken.“

An den Fundstücken, insbesondere am Holz, verändert er darum nicht viel. „Nachdem ich es gereinigt habe, zeigt es seine Schönheit von selbst.“ Das gilt auch für die ausgemusterten Balken vor seiner Werkstatt. Für sie beginnt jetzt „Das dritte Leben“, wie Peter Schröder vor einiger Zeit eine Ausstellung nann­te. Darin präsentierte er vorwiegend Kunstwerke aus Gebrauchsholz. Nach deren erstem Leben als Baum, folgte ein zweites als Stütze, Pfeiler, Latte. Im dritten Leben wurden sie schließlich Kunstwerke.

Peter Schröder

Künstlerische Arbeiten aus Holz und Metall, Galerie und Werkstatt
Gut Bürau, 23779 Neukirchen
Anmeldung unter 04365­ – 909886
www.metall­-gestaltung.net

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