Unterkünfte suchen & buchen

Vorstellung des neuen Tourismusentwicklungskonzeptes

Rund 250 Besucher fanden am Wochenende den Weg ins MeerHuus, um die Vorstellung des neuen Tourismusentwicklungskonzeptes für die Gemeinde Großenbrode nicht zu versäumen. Das Interesse war so hoch, dass einige Gäste bei geöffneten Türen auf den Flur ausweichen mussten.

Schließlich waren alle gespannt auf das ausgearbeitete Konzept der dwif-Consulting GmbH, die von der Großenbrode Tourismus Service und Grundstücks GmbH & Co. KG (GTS) mit der Erstellung beauftragt worden war. „Das familienfreundliche Dorf mit Strand macht sich auf den Weg zum Top-Familienort“ – unter diesem Leitsatz hat die dwif-Consulting GmbH im November 2016 mit ihrer Arbeit begonnen und nun den Großenbrodern das Ergebnis präsentiert.

Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Jens Reise und Kurdirektor Ubbo Voss erläuterte Dr. Mathias Feige das Tourismusentwicklungskonzept, bei dem es unter anderem um die strategische Ausrichtung für den Großenbrode Tourismus geht, ebenso wie um Handlungsfelder und Schlüsselmaßnahmen. Zu diesen gehören unter anderem die Neugestaltung der Promenade, neue Spielplätze, die Aufwertung der Dorfmitte und des Kurparks sowie eine Qualitätsoffensive im Bereich der Gastronomie. Zusätzlich wurden „mögliche Profilierungsthemen“ wie Familienurlaub, Aktivtourismus, Wassertourismus und Gesundheitstourismus behandelt. Hierbei wurden die Stärken und Chancen ebenso wie die Schwächen und Herausforderungen sowie das Nachfrage- und Marktpotential analysiert.

Im Anschluss an die Vorstellung konnten die Besucher Fragen stellen. So interessierte es die Gäste, wie der Investitionsplan aussieht. Die Einnahmen werden durch Grundstücksverkäufe (Südstrand 54: 2,3 Millionen Euro, Südstrand 44/46: geschätzt  1,5 Millionen Euro) sowie die Kurabgabe (seit 2017 ganzjährig) und dem Entgelt der Gemeinde gewonnen. Zu den Ausgaben gehören der Buhnenbau (1,5 Millionen), die Strandaufspülung und die Promenadenerneuerung (6 Millionen Euro). Förderungen von 60 bis 70 Prozent werden genutzt.

Wann Südstrand 54 bebaut wird, war ebenfalls von Interesse. Hier berichteten die Mitglieder der GTS, dass dem Bauherren aufgrund von notwendigen Änderungen des Bauantrages noch keine Baugenehmigung vorliegt. Im Frühjahr 2020 soll das Gebäude fertig gestellt sein. Mit der Förderzusage für den Promenadenbau wird zum Jahresende 2017 gerechnet. Sobald die Förderung bestätigt ist, können die Leistungsphasen 4-9 öffentlich ausgeschrieben werden. Vorgesehen ist ein Start der Umbaumaßnahme im Herbst 2018, beginnend mit dem Abschnitt Mole bis zum Seebrückenvorplatz. Der Teil ab der Seebrücke bis zu den Häusern „Vier-Jahreszeiten“ soll nach jetziger Planung im Jahr 2019 realisiert sein.

Im Gespräch kam die Frage auf, ob es mit dem neu aufgespültem Sand auch ausreichend Platz für einen Hundestrand gäbe, vielleicht vor den Häusern „Vier Jahreszeiten“. Doch da der Strand trotz Aufspülung nicht groß genug für einen Hundestrandabschnitt sei, ist ein solcher zurzeit nicht vorgesehen. Mit dem Weststrand und der Steilküste bietet Großenbrode auch außerhalb vom Hauptbadestrand viele Möglichkeiten, an der Ostsee spazieren gehen zu können. Wenn die Buhnen ihre Arbeit wie prognostiziert verrichten, wäre im Bereich der Mole in einigen Jahren jedoch ein Hundestrand vorstellbar.

Ein weiterer Besucher wollte wissen, ob die Ausrichtung auf Indoor-Freizeitangebote für Kinder sinnvoll  sei, da es solche Aktivitäten bereits in Heiligenhafen oder Burg gibt. Die Nachfrage nach Indoor-Spielmöglichkeiten und Animation ist jedoch so groß, dass eine Fokussierung darauf und ein Ausbau des Angebotes notwendig seien.

Die Frage, ob bei den Planungen bezüglich der Gastronomie auch Fachleute mit einbezogen werden, konnte bejaht werden. Vorhandene Gastronomen (zum Beispiel durch Absprache mit dem Gewerbe- und Tourismusverein), aber auch auswärtige Fachleute, werden in die Planung integriert.

Nach zwei Stunden endete der interessante Nachmittag im MeerHuus, bei dem die Besucher viel Neues erfahren haben und tiefer in die Planungen einsteigen konnten, die auf das Ostseeheilbad Großenbrode in den nächsten Jahren zukommen.

Das detaillierte 68-seitige Tourismuskonzept können Sie sich auf unserer Startseite www.grossenbrode.de gerne herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!

 

Tags: , ,

Trackback von deiner Website.

Kommentare (1)

  • Avatar

    Kastner, Stefan

    |

    Los gehts — ? Die Gemeinde Grossenbrode ist anderen Gemeinden an der Ostsee um Jahre hinterher. Hoffentlich finden sich auch genügend Gastronome die es schaffen das
    kulinarische Angebot mal zu verbessern und aufleben zu lassen. Den Erfolg wird man in den nächsten Jahren sehen. Viel Erfolg !

    Reply

Kommentieren

Wir kümmern uns um Deinen Aufenthalt in Großenbrode

+49 4367 - 997113

Du erreichst uns Montag bis Freitag
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

info@grossenbrode.de

Du hast Fragen zum Urlaub in Großenbrode? Dann schreib uns doch einfach eine E-Mail!

0
Send a message
Wir sind gerade nicht online. Aber Du kannst uns eine Nachricht schicken und wir melden uns bei Dir so schnell wie möglich! Versprochen!
Your name
* Email
* Describe your issue
Login Chat
Du hast Fragen zu Großenbrode? Dann schreib uns einfach eine Nachricht!
Your name
* Email
We're online!