Hünengräber an den Strandseen Wie archäologische Funde belegen, wurde das Gebiet von Großenbrode bereits vor etwa 10.000 Jahren besiedelt. Aus der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur um 3.000 v. Chr. sind mehrere Hünengräber erhalten, von denen zwei nahe an den Strandseen im westlichen Bereich des FFH-Schutzgebietes an der Nordküste von Großenbrode liegen (Sprockhoff 266 und 267). Während sich bei Grab 266 ohne weitere Grabungen wenig nähere Details ermitteln lassen, handelt es sich bei Grab 267 um ein Ganggrab vom Typus Holsteiner Kammer.
Erkennbar sind die Grabanlagen als flache Hügel mit etwa zehn Metern Durchmesser und mehreren Findlingen. Grab 267 ist durch seine Lage auf einer offenen Wiese leicht zu erkennen. Grab 266 befindet sich in westlicher Richtung etwa 60 Meter entfernt in einem stärker bewachsenen Bereich und ist an einigen Stellen eingezäunt.
Wer gut zu Fuß ist, kann das Areal über einen Strandspaziergang vom Weststrand aus erreichen. Auf Höhe der Gräber zweigt dann ein Fußpfad auf die Wiese ab, von der aus man einen schönen Blick über die Küste bis hin zur Sundbrücke hat.
